Der Bundestag hat den Kohleausstieg erst für 2038 beschlossen.

Keine Beteiligung des Kreises an RWE-Energiepolitik

Der Deutsche Bundestag hat den Kohleausstieg beschlossen – für 2038!
Das ist zu spät für unser Klima, zu spät für unsere Umwelt.
Selbst das umstrittene Kohlekraftwerk Datteln IV ist ans Netz gegangen, allen massiven Protesten zum Trotz.

RWE setzt noch für die kommenden zwei Jahrzehnte auf die Kohleverstromung. Erst 2040 wird der Energieriese so weit umgestellt sein, dass der Anspruch an „Klimaneutralität“ erfüllt wird. Bis dahin wird weiterhin ein großer Teil des Stroms aus der Kohle kommen.

RWE: Ende der Kohleverstromung erst 2040

Vor diesem Hintergrund ist es nicht hinnehmbar, dass der Kreis Soest weiter an seinem RWE-Aktienpaket festhält. Die Grüne Fraktion im Kreistag fordert schon seit Jahren, die RWE-Aktien – die Rede ist von gut 300.000 Stück – zu verkaufen.

Vor allem ökologische Gründe halten wir für gegeben, neben der schlechten Umweltbilanz spricht für die Veräußerung aber auch der zunehmende Wertverlust. Der Erlös aus dem Verkauf der Aktien hätte für Klima- und Umweltschutzprojekte nachhaltig und sinnvoll eingesetzt werden können.
Doch dafür fand sich bisher keine politische Mehrheit.

RWE-Aktien verkaufen – klares Signal für Klima- und Umweltschutz

Ich halte an der Forderung fest, die Aktien zu verkaufen und damit ein klares Signal für mehr Klima- und Umweltschutz im Kreis Soest zu setzen. Bündnis 90/Die Grünen möchte keine Beteiligung des Kreises an der Energiepolitik von RWE.

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